Samstag, 29. August 2026

Empirie, 44. Update

¡Hans Koberlin vive! in Daten (der Stand von heute):
  • Stand des Manuskripts:
    • Seiten: S. 2.386 von ca. 2.900 Seiten
    • Fußnoten: 5.928
  • Stand der Bearbeitung:
    • Seiten: S. 2162 von ca. 2.900 Seiten
    • Fußnoten: 5.285
    • Dritter Teil. Vom 28. April bis 21. August 2014
      Kapitel: XVII [Phase 7 – darin: Besuch von Freunden] von XXIV Kapiteln nebst einem Anhang
    • Tag der Bearbeitung: Freitag, der 2. Mai 2014, der 213. von 324 konkreten und von allen möglichen Tagen
  • Der Beginn der Handlung ist mit Analepsen der Sonntag, der 23. Oktober 4004 vor unserer Zeitrechnung, 9 Uhr vormittags,* ohne Analepsen der Herbst 2012.
  • Das Ende der Handlung fällt mit den Prolepsen mit dem Ende der (oder bloß einer?) Welt zusammen,** ohne Prolepsen mit dem Frühjahr 2016.
  • Beginn der Niederschrift: Mittwoch, den 2. Oktober 2013
  • Ende der Niederschrift: noch nicht abzusehen.
Der erste Teilband liegt als unverkäuflicher Privatdruck in einer limitierten Auflage von zwanzig Exemplaren vor.
Auch der erste Teil des zweiten Teilbandes ist mittlerweile als unverkäuflicher Privatdruck in einer limitierten Auflage von zwanzig Exemplaren erscheinen..
Und auch der zweite Teil des zweiten Teilbandes ist mittlerweile als unverkäuflicher Privatdruck in einer limitierten Auflage von zwanzig Exemplaren erscheinen.


* (= die Fußnote 5 auf S. 7) »Non in tempore sed cum tempore Deus creavit caela et terram.« (Augustinus).
Nun: »In der Schiffsbibel von Charles Darwin auf der ›Beagle‹, mit der er von 1831 bis 1836 die Welt bereiste, stand das Datum der Weltschöpfung eingetragen: 23. Oktober 4004 vor Christi Geburt, 9 Uhr vormittags.« (Hans Blumenberg, Die Sorge geht über den Fluß, Frankfurt am Main 1987, S. 47). Das war ein Sonntag, am folgenden Freitag war er, der Schöpfer, fertig, und auch das jüngste Gericht soll nach christlichen Vorstellungen auf einen Freitag fallen, ein Datum haben wir gerade nicht zur Hand.
»Soldats, quarante siècles vous regardent!«
»L’ouvrage que j’ai entrepris aura la longueur d’une histoire«, hatte Balzac stolz in seinen Avant-Propos de La Comédie humaine postuliert.
** (= eine Anmerkung aus der fünften Nachlese) »Die Welt des Dichters ist nicht die einzige Welt. Es gibt mehrere Dichter.« (Bertolt Brecht, Schriften zum Theater 1; in: Gesammelte Werke, hrsg. vom Suhrkamp Verlag in Zusammenarbeit mit Elisabeth Hauptmann, Frankfurt am Main 1967, Bd. 15, S. 393).

Wird aktualisiert!

Samstag, 1. August 2026

Freitag, 19. Juni 2026

Elf Zentimeter

Wir sollten aber über das Erscheinen des dritten Teilbandes allein für ein privates Publikum nicht so ein Aufsehen machen, wie wir es vorheriges Mal bei den ersten beiden Bänden gemacht, man hat sich daran gewöhnt, wir selber haben uns bereits ausgiebig an dem gebundenen Probedruck erfreut, der nun seit gut einer Woche, wieder kokett mit der Nummer 0 / 20 versehen, neben den beiden ersten Bänden steht, ganz profan erfreut, denn – »das kolossale Format entschuldigt alles«* – die drei Bände zusammen beanspruchen rund elf Zentimeter des Bücherregals für sich und wir würden lügen, wenn wir leugneten …
   »Anything over a mouthful is wasted!«**
   … wenn wir also leugneten, daß allein schon der Anblick dieser elf Zentimeter einnehmenden drei Buchrücken uns Materialisten oder Restmaterialisten oder Buchrückenfetischisten ‒ man denke an Zettels Traum! ‒ mit Freude und auch mit ein wenig Stolz erfüllt hat, »kein Glück ohne Fetischismus«, wie oft bereits haben wir dieses Adorno-Wort zitiert beziehungsweise die Zitationen von Clemens Limbularius und auch von Hans Köberlins desselben Bonmots dokumentiert …


* Bertolt Brecht, Schriften zum Theater 1; in: Gesammelte Werke, hrsg. vom Suhrkamp Verlag in Zusammenarbeit mit Elisabeth Hauptmann, Frankfurt am Main 1967, Bd. 15, S. 55).
** Frank Zappa, Penis Dimension; auf: 200 Motels (1971).

(¡Hans Koberlin vive! oder Schreiben als Ausziehtanz. Versuch einer Langzeitdokumentation vom 2. Oktober 2013 bis zum 21. August 2014, nebst einem Prolog, anhebend bei der Schöpfung der Welt, und einem Epilog, fortdauernd bis zu deren Ende, Calpe, Berlin, Heide und wieder Berlin 2013ff., Dritter Teil. Vom 28. April 2014 bis zum 21. August 2014, XVII [Phase 7 – darin: Besuch von Freunden] Vom 28. April bis zum 15. Mai 2014).

Der dritte Aushänger: »Dies ist ein unverkäuflicher Privatdruck. Ihr Exemplar hat die Nummer 0 / 20.«




Den ersten Aushänger finden Sie hier und den zweiten Aushänger finden Sie hier.

Sonntag, 10. Mai 2026

Fünf Jahre

20. Februar 2021
9. Mai 2026

Sonntag, 26. April 2026

Empirie, 43. Update

¡Hans Koberlin vive! in Daten (der Stand von heute):
  • Stand des Manuskripts:
    • Seiten: S. 2.336 von ca. 2.700 Seiten
    • Fußnoten: 5.831
  • Stand der Bearbeitung:
    • Seiten: S. 2119 von ca. 2.700 Seiten
    • Fußnoten: 5.174
    • Dritter Teil. Vom 28. April bis 21. August 2014
      Kapitel: XVII [Phase 7 – darin: Besuch von Freunden] von XXIV Kapiteln nebst einem Anhang
    • Tag der Bearbeitung: Montag, der 28. April 2014, der 209. von 324 konkreten und von allen möglichen Tagen
  • Der Beginn der Handlung ist mit Analepsen der Sonntag, der 23. Oktober 4004 vor unserer Zeitrechnung, 9 Uhr vormittags,* ohne Analepsen der Herbst 2012.
  • Das Ende der Handlung fällt mit den Prolepsen mit dem Ende der (oder bloß einer?) Welt zusammen,** ohne Prolepsen mit dem Frühjahr 2016.
  • Beginn der Niederschrift: Mittwoch, den 2. Oktober 2013
  • Ende der Niederschrift: noch nicht abzusehen.
Der erste Teilband liegt als unverkäuflicher Privatdruck in einer limitierten Auflage von zwanzig Exemplaren vor.
Auch der erste Teil des zweiten Teilbandes ist mittlerweile als unverkäuflicher Privatdruck in einer limitierten Auflage von zwanzig Exemplaren erscheinen..
Und der zweite Teil des zweiten Teilbandes wird voraussichtlich noch in diesem Jahr als unverkäuflicher Privatdruck in einer limitierten Auflage von zwanzig Exemplaren erscheinen.
  • Stand der Überarbeitung:
    • Seite: S. 2118
    • Fußnoten: 5.167
    • Der Beginn des dritten Teils


* (= die Fußnote 5 auf S. 7) »Non in tempore sed cum tempore Deus creavit caela et terram.« (Augustinus).
Nun: »In der Schiffsbibel von Charles Darwin auf der ›Beagle‹, mit der er von 1831 bis 1836 die Welt bereiste, stand das Datum der Weltschöpfung eingetragen: 23. Oktober 4004 vor Christi Geburt, 9 Uhr vormittags.« (Hans Blumenberg, Die Sorge geht über den Fluß, Frankfurt am Main 1987, S. 47). Das war ein Sonntag, am folgenden Freitag war er, der Schöpfer, fertig, und auch das jüngste Gericht soll nach christlichen Vorstellungen auf einen Freitag fallen, ein Datum haben wir gerade nicht zur Hand.
»Soldats, quarante siècles vous regardent!«
»L’ouvrage que j’ai entrepris aura la longueur d’une histoire«, hatte Balzac stolz in seinen Avant-Propos de La Comédie humaine postuliert.
** (= eine Anmerkung aus der fünften Nachlese) »Die Welt des Dichters ist nicht die einzige Welt. Es gibt mehrere Dichter.« (Bertolt Brecht, Schriften zum Theater 1; in: Gesammelte Werke, hrsg. vom Suhrkamp Verlag in Zusammenarbeit mit Elisabeth Hauptmann, Frankfurt am Main 1967, Bd. 15, S. 393).

Wird aktualisiert!

Mittwoch, 4. Februar 2026

Christa Lang (23. Dezember 1943 – 30. Januar 2026)

Apropos beeindruckende Frauen: während unserer Arbeit an diesem Kapitel erfuhren wir am Mittwoch, dem 4. Februar 2026, daß am Freitag, dem 30. Januar 2026, in der Stadt der Engel im Alter von 82 Jahren Christa Lang, verheiratete Fuller, verstorben war, man erinnere sich: die Séductrice in Alphaville (1964, siehe oben S. 322ff.) und die Paula in Chabrols Le scandale (1967; siehe oben die dreizehnte Nachlese auf S. 1529) und die fatale Christa in Tote Tauben in der Beethovenstraße (1972, siehe vom Verf. Telos, a. a. O., S. 65ff.). Wir möchten Christa Lang hier mit einem Filmstill aus Alphaville gedenken, der sie mit Akim Tamiroff zeigte und den wir ursprünglich auf S. 67 in Telos hatten wiedergeben wollen (siehe ebd., S. 378) …

(¡Hans Koberlin vive! oder Schreiben als Ausziehtanz. Versuch einer Langzeitdokumentation vom 2. Oktober 2013 bis zum 21. August 2014, nebst einem Prolog, anhebend bei der Schöpfung der Welt, und einem Epilog, fortdauernd bis zu deren Ende, Calpe, Berlin und Heide 2013ff., Zweiter Teil. Vom 20. Dezember 2013 bis zum 27. April 2014, XVI [Der dritte Besuch der Frau (II): In der Hauptstadt der autonomen Region] Vom 22. bis zum 27. April 2014).

Sonntag, 21. Dezember 2025

Empirie, 42. Update

¡Hans Koberlin vive! in Daten (der Stand von heute):
  • Stand des Manuskripts:
    • Seiten: S. 2.258 von ca. 2.700 Seiten
    • Fußnoten: 5.598
  • Stand der Bearbeitung:
    • Seiten: S. 2017 von ca. 2.700 Seiten
    • Fußnoten: 4.885
    • Kapitel: XVI (= Der dritte Besuch der Frau (II): In der Hauptstadt der autonomen Region) von XXIV Kapiteln nebst einem Anhang
    • Tag der Bearbeitung: Dienstag, der 22. April 2014, der 203. von 324 konkreten und von allen möglichen Tagen
  • Der Beginn der Handlung ist mit Analepsen der Sonntag, der 23. Oktober 4004 vor unserer Zeitrechnung, 9 Uhr vormittags,* ohne Analepsen der Herbst 2012.
  • Das Ende der Handlung fällt mit den Prolepsen mit dem Ende der (oder bloß einer?) Welt zusammen,** ohne Prolepsen mit dem Frühjahr 2016.
  • Beginn der Niederschrift: Mittwoch, den 2. Oktober 2013
  • Ende der Niederschrift: noch nicht abzusehen.
Der erste Teilband liegt als unverkäuflicher Privatdruck in einer limitierten Auflage von zwanzig Exemplaren vor.

  • Stand der Überarbeitung:
    • Seiten: S. 778 von 778 Seiten
    • Fußnoten: 2.280
    • Kapitel: VIII (= Dritte Phase – oder: Konsolidierung) von VIII Kapiteln nebst einem vorläufigen Anhang
    • Tag der Überarbeitung: Donnerstag, der 19. Dezember 2013, der 79. von 324 konkreten und von allen möglichen Tagen
Auch der erste Teil des zweiten Teilbandes ist mittlerweile als unverkäuflicher Privatdruck in einer limitierten Auflage von zwanzig Exemplaren erscheinen. Wir arbeiten aktuell an dem zweiten Teil des zweiten Teilbandes.

  • Stand der Überarbeitung:
    • Seite: S. 1992
    • Fußnoten: 4.966
    • Kapitel: XV (= Der dritte Besuch der Frau (I) und andere Besuche) von XXIV Kapiteln nebst einem Anhang
    • Tag der Überarbeitung: Sonntag, der 20. April 2014, der 201. von 324 konkreten und von allen möglichen Tagen


* (= die Fußnote 5 auf S. 7) »Non in tempore sed cum tempore Deus creavit caela et terram.« (Augustinus).
Nun: »In der Schiffsbibel von Charles Darwin auf der ›Beagle‹, mit der er von 1831 bis 1836 die Welt bereiste, stand das Datum der Weltschöpfung eingetragen: 23. Oktober 4004 vor Christi Geburt, 9 Uhr vormittags.« (Hans Blumenberg, Die Sorge geht über den Fluß, Frankfurt am Main 1987, S. 47). Das war ein Sonntag, am folgenden Freitag war er, der Schöpfer, fertig, und auch das jüngste Gericht soll nach christlichen Vorstellungen auf einen Freitag fallen, ein Datum haben wir gerade nicht zur Hand.
»Soldats, quarante siècles vous regardent!«
»L’ouvrage que j’ai entrepris aura la longueur d’une histoire«, hatte Balzac stolz in seinen Avant-Propos de La Comédie humaine postuliert.
** (= eine Anmerkung aus der fünften Nachlese) »Die Welt des Dichters ist nicht die einzige Welt. Es gibt mehrere Dichter.« (Bertolt Brecht, Schriften zum Theater 1; in: Gesammelte Werke, hrsg. vom Suhrkamp Verlag in Zusammenarbeit mit Elisabeth Hauptmann, Frankfurt am Main 1967, Bd. 15, S. 393).

Wird aktualisiert!

Sonntag, 9. November 2025

Samstag, 8. November 2025

Donnerstag, 2. Oktober 2025

Heute vor … zwölf Jahren: Exodus

[1 / 323]
Cada vez iré sintiendo menos y recordando más …«
   Der auf drei Tage angelegte Transfer von der Hauptstadt in das zweite Exil des Hans Köberlin in das Land des Ritters von der traurigen Gestalt und in das Land des genialen Luis Buñuel und an jene Küste (allerdings etwas weiter südlich, also nicht an die wilde sondern an die weiße), an welcher auch der nicht minder geniale Roberto Bolaño sein Exil verbracht, startete –
   »¡Ándale, ándale!«
   – also am frühen Morgen des 2. Oktober 2013, einem Mittwoch, (da war Hans Köberlin genau 53½ Jahre alt), und er, der Transfer, startete vor dem Haus, in dem die Frau lebte, vor der lokalen Filiale der städtischen Bibliothek im Bezirk des Hauptmanns, der Parkplatz mußte, so ordnete es ein Schild an, bis zehn Uhr für die Automobile von Personen, die in ihrer physischen Mobilität eingeschränkt waren, geräumt sein …
   »¿Está lleno el depósito de gasolina del coche?«
   … startete also, nachdem man am Abend zuvor mit Hilfe des Busenfreundes und des Verlegers jenen Teil von Hans Köberlins verbliebener Habe, welchen er mitnehmen wollte (den Rest hatte er auf dem Gutshof des Verlegers südwestlich der Hauptstadt abstellen können), als da waren …

  • fünf mittelgroße Kisten mit den Ende Mai nach einer wegen der Beschränkung mühsamen Auswahl zusammengestellten Bänden der von Hans Köberlin so bezeichneten ›Basisbibliothek‹,
  • eine große lederne Reisetasche, Mitbringsel aus Arkadien (»Et in arcadia ego!«), einen großen Rucksack und zwei blaue Plastiksäcke mit Hans Köberlins – abgesehen von einer Winterjacke, einem Wollschal und drei Paar langen Unterhosen – sämtlicher verbliebener Kleidung,
  • eine kleine Reisetasche, auch sie vera pelle, Mitbringsel aus dem Land, wo die Zitronen blühten, und einen kleinen von der Frau ausgemusterten Rucksack mit diversen Dingen (vor allem mit Computerzubehör und den zum Schnorcheln benötigten Utensilien),
  • eine eigentlich für Fahrten mit dem Fahrrad konstruierte Umhängetasche mit dem kleinen Laptop mit der klemmenden I-Taste, Unterwäsche zum Wechseln während des Transfers und Waschzeug sowie unverpackt an geeigneten Stellen im Auto verstaut
  • der eigens für das Exil erworbene große Laptop (»It’s a Sony®!«), ein Scanner und ein Tintenstrahldrucker,

… man startete also, nachdem man dies alles aus seiner zweiten provisorischen Bleibe seit Beginn der Diotimakatastrophe in das Auto der Frau verladen hatte.
   »¡Ándale, ándale!«

(¡Hans Koberlin vive! oder Schreiben als Ausziehtanz. Versuch einer Langzeitdokumentation vom 2. Oktober 2013 bis zum 21. August 2014, nebst einem Prolog, anhebend bei der Schöpfung der Welt, und einem Epilog, fortdauernd bis zu deren Ende, Calpe, Berlin und Heide 2013ff., Erster Teil. Vom 2. Oktober 2013 bis zum 19. Dezember 2013, II [Exodus] Vom 2. bis zum 4. Oktober 2013, S. 103ff.).

Dienstag, 30. September 2025

Empirie, 41. Update

¡Hans Koberlin vive! in Daten (der Stand von heute):
  • Stand des Manuskripts:
    • Seiten: S. 2.214 von ca. 2.700 Seiten
    • Fußnoten: 5.598
  • Stand der Bearbeitung:
    • Seiten: S. 1.961 von ca. 2.700 Seiten
    • Fußnoten: 4.885
    • Kapitel: XV (= Der dritte Besuch der Frau und andere Besuche) von XXIV Kapiteln nebst einem Anhang
    • Tag der Bearbeitung: Samstag, der 19. April 2014, der 200. von 324 konkreten und von allen möglichen Tagen
  • Der Beginn der Handlung ist mit Analepsen der Sonntag, der 23. Oktober 4004 vor unserer Zeitrechnung, 9 Uhr vormittags,* ohne Analepsen der Herbst 2012.
  • Das Ende der Handlung fällt mit den Prolepsen mit dem Ende der (oder bloß einer?) Welt zusammen,** ohne Prolepsen mit dem Frühjahr 2016.
  • Beginn der Niederschrift: Mittwoch, den 2. Oktober 2013
  • Ende der Niederschrift: noch nicht abzusehen.
Der erste Teilband liegt als unverkäuflicher Privatdruck in einer limitierten Auflage von zwanzig Exemplaren vor.

  • Stand der Überarbeitung:
    • Seiten: S. 778 von 778 Seiten
    • Fußnoten: 2.280
    • Kapitel: VIII (= Dritte Phase – oder: Konsolidierung) von VIII Kapiteln nebst einem vorläufigen Anhang
    • Tag der Überarbeitung: Donnerstag, der 19. Dezember 2013, der 79. von 324 konkreten und von allen möglichen Tagen
Auch der erste Teil des zweiten Teilbandes ist mittlerweile als unverkäuflicher Privatdruck in einer limitierten Auflage von zwanzig Exemplaren erscheinen. Wir arbeiten aktuell an dem zweiten Teil des zweiten Teilbandes.

  • Stand der Überarbeitung:
    • Seite: S. 1898
    • Fußnoten: 4.748
    • Kapitel: XV (= Der dritte Besuch der Frau und andere Besuche) von XXIV Kapiteln nebst einem Anhang
    • Tag der Bearbeitung: Freitag, der 11. April 2014, der 192. von 324 konkreten und von allen möglichen Tagen


* (= die Fußnote 5 auf S. 7) »Non in tempore sed cum tempore Deus creavit caela et terram.« (Augustinus).
Nun: »In der Schiffsbibel von Charles Darwin auf der ›Beagle‹, mit der er von 1831 bis 1836 die Welt bereiste, stand das Datum der Weltschöpfung eingetragen: 23. Oktober 4004 vor Christi Geburt, 9 Uhr vormittags.« (Hans Blumenberg, Die Sorge geht über den Fluß, Frankfurt am Main 1987, S. 47). Das war ein Sonntag, am folgenden Freitag war er, der Schöpfer, fertig, und auch das jüngste Gericht soll nach christlichen Vorstellungen auf einen Freitag fallen, ein Datum haben wir gerade nicht zur Hand.
»Soldats, quarante siècles vous regardent!«
»L’ouvrage que j’ai entrepris aura la longueur d’une histoire«, hatte Balzac stolz in seinen Avant-Propos de La Comédie humaine postuliert.
** (= eine Anmerkung aus der fünften Nachlese) »Die Welt des Dichters ist nicht die einzige Welt. Es gibt mehrere Dichter.« (Bertolt Brecht, Schriften zum Theater 1; in: Gesammelte Werke, hrsg. vom Suhrkamp Verlag in Zusammenarbeit mit Elisabeth Hauptmann, Frankfurt am Main 1967, Bd. 15, S. 393).

Wird aktualisiert!

Freitag, 19. September 2025

Körpferpflege SPEICK ORIGINAL SEIFE Einzigartiger Duft Basische Pflege · Soap · Savon · Jabón · Sapone · Zeep · Såpe


Dann kam auch die Frau, sie schlüpfte nackt aus dem Schlaf- in das Badezimmer, kam aber kurz darauf in die Küche, wo Hans Köberlin zugange, und fragte ihn mit gespieltem Entsetzen, was er denn da für eine »Altmännerseife« gekauft habe, die rieche ja schrecklich. Es handelte sich um ein Stück Seife der Marke ›Speik Original‹ … Hans Köberlin hätte sich eigentlich denken können, daß es sich um eine »Altmännerseife« handelte, denn sie hatte im Idiom seiner Herkunft und in the international spoken language beschriftet im Sortiment des ›Consum‹ gestanden und war wohl hauptsächlich – es stand auch ›Jabón‹ und ›Savon‹ auf der Packung – für die männlichen Pensionistas von nördlich der Alpen gedacht. Sein, Hans Köberlins, Vater hatte das Rasierwasser dieser Marke benutzt, allerdings bereits da benutzt, als er noch jünger gewesen als Köberlin jetzt und ergo noch kein alter Mann gewesen war, vielleicht hatte der Name ihn auch an David Lynchs Dune (1984) erinnert. Als Hans Köberlin die Seife gestern frisch ausgepackt und in bester proustscher Absicht in das Badezimmer gelegt und anschließend die Pappschachtel wegwerfen gewollt, hatte er gesehen, daß sie innen betextet war. »Dem Speick auf der Spur« versprach die Überschrift – das klang nach Dune – und Hans Köberlin hatte weitergelesen …

In der Botanik kennt man ihn als Valeriana celtica. »Valere« ist lateinisch und bedeutet »gesund erhalten«, während »celtica« für die keltische Herkunft, heute die alpinen Kärntner Nockberge, steht. Bereits seit Jahrtausenden gewinnt man das wertvolle Speick-Öl durch sanfte Extraktion aus der ganzen Pflanze. Im Ägypten des Jahres 500 v. Chr. aromatisierte man die Bäder mit Speick und pflegte sich anschließend mit dem kostbaren Öl …

»Also hatte vielleicht auch Kleopatra, wenn sie nicht gerade Stutenmilch oder das Blut von Jungfrauen genommen, in speikgewürztem Wasser gebadet und sich anschließend mit Speik-Öl für ihren Caesar und nach den Iden des März für ihren Marcus Antonius gepflegt …
… die nackte Elizabeth Taylor als Kleopatra in ihrem Bade …

… oder die nackte Desiree Lubovska als Kleopatra in ihrem Bade …
Wir werden noch Theda Bara
… und Janet Leigh …
… in der Rolle der Reine du Nil kennenlernen …
Und auf diesen Gedanken hin hatte er sich vorgenommen, seine Hände mit Speik-Seife zu waschen, bevor er das nächste Mal, wenn die Frau wieder fern, Hand an sich legen würde, auf seiner Hand spüren und riechen was Kleopatra auf ihren nackten Brüsten und noch sonstwo auf ihrem nackten göttlichen Körper gespürt und gerochen …

(¡Hans Koberlin vive! oder Schreiben als Ausziehtanz. Versuch einer Langzeitdokumentation vom 2. Oktober 2013 bis zum 21. August 2014, nebst einem Prolog, anhebend bei der Schöpfung der Welt, und einem Epilog, fortdauernd bis zu deren Ende, Calpe, Berlin und Heide 2013ff., Zweiter Teil. Vom 20. Dezember 2013 bis zum 27. April 2014, XV [Der dritte Besuch der Frau und andere Besuche] Vom 11. bis zum 21. April 2014).