Posts mit dem Label Nach dem Erwerbsleben werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Nach dem Erwerbsleben werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 17. September 2026

Museo e Real Bosco di Capodimonte

Die bereits bekannte Fahrt zum Museo e Real Bosco di Capodimonte. Begannen im zweiten Stock mit der mittelalterlichen Kunst und Werken aus der Renaissance, dann im ersten Stock en passant Porzellan und weitere Renaissance-Gemälde bis welchen aus dem Barock. Es gab noch eine meditierende Maria Magdalena von Jusepe de Ribera und eine himmelfahrende von Sebastiano Ricci, dann noch eine von Tizian, bei der später herauskam, daß es die von vor zwei Jahren war, die bloß umgehängt wurde und nun neben einer Venus hing, außerdem waren vor zwei Jahren die Säle noch nicht verdunkelt gewesen. Das Museum war angenehm leer. Dann noch ein paar Stadtaussichten von oben und mit dem Bus zurück bis zur Via Toledo. Unterwegs noch ein Eis.

Mittwoch, 16. September 2026

spiaggia Mappatella

Über neue Wege zu der Metrostation Chiaia, die spektakulär gestaltet war. Von dort zwei Stationen bis zu dem Strand an der Golfpromenade, an der für irgendeine Veranstaltung Bühnen aufgebaut wurden, was an den Schluß von Otto e mezzo erinnerte. Es gab zwei Strände, beide nicht zu voll und ruhig. Dann schwimmen, Leute anschauen und herumdaddeln. Viermal im Wasser, diesmal wohl wirklich der Abschied vom Meer für diese Saison. Das Waaser ist in den zurückliegenden zweieinhalb Wochen etwas abgekühlt. Dann mit der Metro zurück bis zur Endstation, die woanders lag, als vermutet, und in einer Bar etwas getrunken.

Dienstag, 15. September 2026

l’Orto Botanico di Napoli

Der öffentliche Nahverkehr streikt, die Metro ist verschlossen, bekommen dann aber doch noch noch einen Bus bis zum Orto Botanico, der tatsächlich geöffnet hat, trotz der offensichtlichen Unlust des Personals. Flanieren, von Mücken attackiert, eine gute Stunde.

Montag, 14. September 2026

Vico della Tofa, 21, secondo piano

Stelle das mitgenommene Exemplar des zweiten Bandes der Trilogie unter die Bände der vorhandenen, rein italienischsprachigen Bibliothek, die einen leicht akademischen Eindruck macht. Die ganze Wohnung vermittelt den Eindruck, als habe dort ein älterer Junggeselle gewohnt. Sichte die Bände oberflächlich, nichts explizit Erotisches dabei.

Sonntag, 13. September 2026

Gammeltag

An den Strand, zweimal schwimmen, vielleicht der Abschied vom Meer in diesem Jahr. In die Bar von gestern abend, dann zur Unterkunft.

Samstag, 12. September 2026

Ercolano [Hochzeitstag]

Ercolano wurde wegen der anderen geographischen Lage anders zerstört als Pompeii, nicht so spektakulär, es war auch eine kleinere Stadt gewesen. Laufen viel herum.

Freitag, 11. September 2026

Sorento

Eis essen, Besuch einer der beiden Goya-Ausstellungen ‒ nicht die mit den Desastres de la Guerra ‒, Besuch der Kathedrale und Imbiß mit diversen Fischen. Dann dort einkaufen und zum Bahnhof.

Donnerstag, 10. September 2026

castello e spiaggia

Über den steilen Treppenweg voller Mücken hoch zum Castello, das aber geschlossen hatte. Wieder zurück zur Unterkunft und eine kleine Rast.Auf zum Strand, schwimmen in dem angenehmen weichen und warmen Wasser. Am Strand in einen äußerst angenehmen tiefen Schlaf gefallen, während der Himmel sich langsam zugezogen hat. Dann nochmals schwimmen und auf einen Wein in die übliche Bar.

Mittwoch, 9. September 2026

Pompeii

Teils Bekanntes, teils Neues, am Ende natürlich noch das Lupanar mitnehmen.

Dienstag, 8. September 2026

Monte Faito

Dann gemütlich zurück zu der Station, wo der Bus abfahren soll. Spektakulärer Sonnenuntergang, dann ist es gegen acht Uhr schlagartig dunkel. Etwas abenteuerliches Warten in der Dunkelheit, ob der Bus tatsächlich kommt, er kommt und fährt mit uns als einzigen Passagieren in der Nacht auf einer anderen Route enge Serpentinenstraße herunter.

Montag, 7. September 2026

Gammeltag

Dann weiterlesen im Wolf Solent und herumdaddeln.

Sonntag, 6. September 2026

Castallammare di Stabia

Nochmals auf zum Zentrum, mit einem Auto- und Motorrollerstau in die gleiche Richtung. Kinderrummel und Straßenhändler, entlang der Promenade bis auf Bahnhofshöhe, dort in die Bar von vor zwei Jahren. Jeder zwei Wein und dann zurück, den steilen Weg hoch und unter der Bahn durch zur Unterkunft.

Samstag, 5. September 2026

i giardini la Mortella

Zu den giardini la Mortella. Es ist wieder sehr angenehm dort. Der Erbauer … man of good fortune, auch was seine Frau betraf. Dann mit dem Bus zurück.

Freitag, 4. September 2026

Schnorcheln

Frühstücken und dann Aufbruch, wie neulich zur Burg. Unterwegs in einem Fotoladen Erwerb einer Unterwasserkamera. Eine Stunde zu früh, noch in eine Bar.

Donnerstag, 3. September 2026

Forio

Nach Forio, ein überfüllter Bus, wie früher. Dort über bekannte Wege flanieren, bis zu dem Platz mit der Kirche, dann in eine Bar mit Restaurantbetrieb.

Mittwoch, 2. September 2026

Gammeltag

»›It’s not my business to explain what I mean‹, said Jason. ›It’s my business to write.‹« (John Cowper Powys, Wolf Solent, London 1961, S. 363). Auf zum Strand, dort mit Sonnenschirm und Liegen. Dreimal geschwommen, im Merkur gelesen und gedöst.

Dienstag, 1. September 2026

il Castello Aragonese

Der erste offizielle Tag nach dem Angestellten-Erwerbsleben. Habe geträumt, bekomme die Inhalte aber nicht mehr zusammen. Vor sieben Uhr wachgeworden und aufgestanden. »I’ve learnt that one can’t always get help by sinking into one’s own soul. It’s sometimes nec-essary to escape from oneself altogether.« (John Cowper Powys, Wolf Solent, London 1961, S. 354). Aufbruch zur Burg, anfangs auf neuen Wegen oberhalb, dann vertrautes Terrain. Oben schlendern und schauen, manche Orte waren vor zwei Jahren noch nicht zugänglich. Abschließend in das Café und den Shop.

Montag, 31. August 2026

Der zweite Abend

Duschen, dann kochen, Schwertfischsteak mit Tomatensalat und Brot, Abendessen draußen bei Miles Davis, in aller Ruhe. Es geht auch mit den Mücken. Gehen dann, als es ein Feuerwerk gibt, nochmals auf den Parkplatz eine Ebene höher, gegenüber oben wäre wegen der Aussicht die bessere Unterkunft gewesen. Aber es ist in Ordnung so, Gelassenheit.

Sonntag, 30. August 2026

Samstag, 29. August 2026

Empirie, 44. Update

¡Hans Koberlin vive! in Daten (der Stand von heute):
  • Stand des Manuskripts:
    • Seiten: S. 2.386 von ca. 2.900 Seiten
    • Fußnoten: 5.928
  • Stand der Bearbeitung:
    • Seiten: S. 2162 von ca. 2.900 Seiten
    • Fußnoten: 5.285
    • Dritter Teil. Vom 28. April bis 21. August 2014
      Kapitel: XVII [Phase 7 – darin: Besuch von Freunden] von XXIV Kapiteln nebst einem Anhang
    • Tag der Bearbeitung: Freitag, der 2. Mai 2014, der 213. von 324 konkreten und von allen möglichen Tagen
  • Der Beginn der Handlung ist mit Analepsen der Sonntag, der 23. Oktober 4004 vor unserer Zeitrechnung, 9 Uhr vormittags,* ohne Analepsen der Herbst 2012.
  • Das Ende der Handlung fällt mit den Prolepsen mit dem Ende der (oder bloß einer?) Welt zusammen,** ohne Prolepsen mit dem Frühjahr 2016.
  • Beginn der Niederschrift: Mittwoch, den 2. Oktober 2013
  • Ende der Niederschrift: noch nicht abzusehen.
Der erste Teilband liegt als unverkäuflicher Privatdruck in einer limitierten Auflage von zwanzig Exemplaren vor.
Auch der erste Teil des zweiten Teilbandes ist mittlerweile als unverkäuflicher Privatdruck in einer limitierten Auflage von zwanzig Exemplaren erscheinen..
Und auch der zweite Teil des zweiten Teilbandes ist mittlerweile als unverkäuflicher Privatdruck in einer limitierten Auflage von zwanzig Exemplaren erscheinen.


* (= die Fußnote 5 auf S. 7) »Non in tempore sed cum tempore Deus creavit caela et terram.« (Augustinus).
Nun: »In der Schiffsbibel von Charles Darwin auf der ›Beagle‹, mit der er von 1831 bis 1836 die Welt bereiste, stand das Datum der Weltschöpfung eingetragen: 23. Oktober 4004 vor Christi Geburt, 9 Uhr vormittags.« (Hans Blumenberg, Die Sorge geht über den Fluß, Frankfurt am Main 1987, S. 47). Das war ein Sonntag, am folgenden Freitag war er, der Schöpfer, fertig, und auch das jüngste Gericht soll nach christlichen Vorstellungen auf einen Freitag fallen, ein Datum haben wir gerade nicht zur Hand.
»Soldats, quarante siècles vous regardent!«
»L’ouvrage que j’ai entrepris aura la longueur d’une histoire«, hatte Balzac stolz in seinen Avant-Propos de La Comédie humaine postuliert.
** (= eine Anmerkung aus der fünften Nachlese) »Die Welt des Dichters ist nicht die einzige Welt. Es gibt mehrere Dichter.« (Bertolt Brecht, Schriften zum Theater 1; in: Gesammelte Werke, hrsg. vom Suhrkamp Verlag in Zusammenarbeit mit Elisabeth Hauptmann, Frankfurt am Main 1967, Bd. 15, S. 393).

Wird aktualisiert!